Quantum Computing trifft MONAKA: Die Zukunft der Daten ist bereits Realität

Dieser Beitrag erschien im Original im englischsprachigen Blog von Fsas Technologies. 


Die Rechenzentrums-Landschaft entwickelt sich rasant – immer mehr Rechenleistung, mehr Daten und mehr Künstliche Intelligenz (KI). Gleichzeitig verschärfen sich die europäischen Vorschriften, die Energiekosten steigen und Unternehmen stehen unter Innovationsdruck – während sie gleichzeitig compliant und nachhaltig bleiben müssen.

Bei Fsas Technologies passen wir uns nicht nur an diese Veränderungen an – wir gestalten sie aktiv mit. Denn mit Technologien wie dem MONAKA-Prozessor und den weltweit schnellsten Quanten-Simulatoren liefern wir das Computing der nächsten Generation. Das sind keine Zukunftsversprechen, sondern reale Lösungen, die unseren Kunden bereits zur Verfügung stehen.

Der Wandel: Neue Anforderungen, neue Lösungen

In allen Branchen stoßen traditionelle IT-Systeme an ihre Grenzen. Denn Unternehmen navigieren verstärkt durch eine komplexe Mischung aus Leistungsanforderungen, strengen Datenschutzgesetzen und dem zunehmenden Druck, den Energieverbrauch zu senken. Gleichzeitig werden IT-Umgebungen immer fragmentierter, Workloads sind über Edge-, Cloud- und Hybrid-Setups verteilt und die Geopolitik beginnt, digitale Strategien zu beeinflussen. Kommt dann KI ins Spiel, werden Geschwindigkeit und Skalierbarkeit noch wichtiger.

Das alles erzeugt einen schwierigen Balanceakt: Unternehmen müssen innovieren und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Infrastruktur, Daten und ihren Energie-Footprint behalten. Compliance, Nachhaltigkeit und Flexibilität sind keine separaten Prioritäten mehr – sie müssen in die Technologie selbst eingebettet sein.

Wesentliche Treiber dieses Wandels sind:

  • Die wachsende Rechenleistung und steigende Datenmengen
  • Die zunehmende Rolle von KI im Geschäftsalltag
  • Komplexere Hardware- und Systemarchitekturen
  • Neue Vorschriften, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringen

Eines ist klar: Geschwindigkeit und Speicherplatz allein reichen nicht aus. Die Zukunft verlangt intelligente Infrastrukturen, die sich ebenso schnell weiterentwickeln wie die Welt um sie herum.

Lernen Sie MONAKA kennen: Ein Prozessor für die Zukunft

Hier kommt MONAKA ins Spiel. Der Prozessor wurde entwickelt, um die Grenzen herkömmlicher Architekturen zu überwinden. Er bietet eine zukunftssichere Grundlage, indem er die heutigen Leistungsanforderungen erfüllt und Unternehmen gleichzeitig hilft, auf die größeren zukünftigen Herausforderungen zu reagieren, vor denen Rechenzentren stehen.

MONAKA basiert auf ARM-Architektur und verfügt über eine individuelle Mikroarchitektur, die ein 3D-Many-Core-Design mit dem technologischen Erbe von Fugaku (dem ehemals schnellsten Supercomputer weltweit) kombiniert. Es ist ein hochmoderner Prozessor, der skalierbare Hochleistung, außergewöhnliche Energieeffizienz und robuste Sicherheit liefert – ideal für KI, Edge Computing und datenintensive Rechenzentrums-Workloads.

Das cloud-native Design unterstützt hohe Speicherbandbreiten und sorgt für eine reibungslose Leistung bei anspruchsvollen Aufgaben. Gleichzeitig ermöglicht es einen zuverlässigen Betrieb durch Funktionen wie mehrfache VM-Confidential-Computing-Instanzen und Mainframe-ähnliche RAS-Funktionen.

Die fortschrittliche Fertigungstechnologie von MONAKA macht ihn äußerst energieeffizient und ermöglicht den Betrieb mit ultraniedriger Spannung. Der Prozessor unterstützt zudem direkte Flüssigkühlung, die 80 % des Kühlbedarfs abdeckt. Die verbleibenden 20 % werden durch Luftkühlung bereitgestellt. Das Ergebnis: ein geringerer Energieverbrauch, eine verbesserte Power Usage Effectiveness (PUE) und die Unterstützung dichter, hochperformanter Konfigurationen, einschließlich CPUs und GPUs mit hoher thermischer Verlustleistung.

Fazit: MONAKA liefert messbare Ergebnisse – nicht nur in Bezug auf Leistung, sondern vor allem bei der Leistung pro Watt. Im Vergleich zu den Alternativen, die für 2027 erwartet werden, bietet er eine doppelt so gute Leistung pro Watt.

Vergleich: MONAKA vs. Mitbewerber

Vergleich: MONAKA vs. Mitbewerber

Was Sie als nächstes erwartet

Mit MONAKA und Quantencomputing gestaltet Fsas Technologies das nächste Jahrzehnt der IT. 2023 haben wir den weltweit schnellsten 36-Qubit-Quanten-Simulator gebaut, basierend auf A64FX-Prozessoren, die ursprünglich für Fugaku entwickelt wurden. Das war nicht nur ein technologischer Meilenstein, sondern markierte sogar den Beginn einer neuen Phase.

Seitdem ist einiges passiert:

  • Ein 39-Qubit-Simulator, herausgebracht im September 2024
  • Ein 256-Qubit-Quantencomputer folgte Anfang 2025
  • Eine 1.000-Qubit-Maschine, geplant für das Geschäftsjahr 2026

Durch die Kombination von MONAKA und quantenbasierter Innovation schaffen wir eine leistungsstarke Plattform, welche die heutigen Anforderungen unterstützt – und die Chancen von morgen eröffnet. Egal ob Sie Ihre Infrastruktur für KI optimieren, Ihren Energieverbrauch senken oder quantenbasierte Lösungen erforschen möchten: Wir sind bereit, Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Die Zukunft ist bereits da. Lassen Sie uns gemeinsam daran bauen. Sprechen Sie mit unseren Expert*innen über Ihre hybride Zukunft.

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Autor

  • Glenn Fitzgerald

    Glenn ist Chief Technology Officer bei Fsas Technologies Europe. Er kam 1979 als Auszubildender zu ICL und arbeitet seitdem – heute bei Fsas – in einem vielseitigen Karriereweg für das Unternehmen. Dabei hat er umfassende Expertise in einer Vielzahl von IT-Bereichen aufgebaut, darunter Fertigung und Produktionstests, Hardware-, Software- und Firmware-Design, Infrastrukturimplementierung, Projektmanagement sowie Business- und ITC-Architektur.

    In seiner aktuellen Rolle ist Glenn für die Entwicklung der technischen Aspekte der Lösungsangebote innerhalb des Fsas-Geschäfts verantwortlich und stellt sicher, dass die eingesetzten Technologien die notwendigen Fähigkeiten besitzen, um geschäftliche Herausforderungen der Kunden zu lösen. Darüber hinaus baut er die Solution-Consulting-Kompetenzen bei Fsas weiter aus, um die Bereitstellung branchenführender Lösungen sicherzustellen, die die vielfältigen Geschäftsanforderungen der Kunden zu jedem Zeitpunkt mit der „Art of the possible“ unterstützen – also mit einem ausgewogenen Verhältnis aus technischer Machbarkeit, Kosten, Zeitrahmen, Risiken und Flexibilität.

    Glenn fühlt sich geehrt, den Titel eines Fujitsu Engineering Fellow zu tragen und ist in dieser Funktion besonders aktiv im Austausch mit dem akademischen und Bildungssektor. Er fördert neue Programme zur Unterstützung aufstrebender Forschungsfelder, zuletzt in den Bereichen neuer Rechenarchitekturen und künstlicher Intelligenz. Zudem setzt er sich für die Förderung von MINT-Fächern im britischen Bildungssystem ein und unterstützt die Lehrplanentwicklung in mehreren Einrichtungen. Glenn ist Fellow der British Computer Society und wirkt aktiv an deren Arbeit mit. Er hat mehrere Berichte veröffentlicht – zuletzt zu Themen wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Hybrid-Cloud-Computing sowie Rechenzentrumsmanagement und -konsolidierung.

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