Dieser Beitrag erschien im Original im englischsprachigen Blog von Fsas Technologies.
In der heutigen, schnelllebigen digitalen Welt stehen Unternehmen vor einem zentralen Dilemma: Wie lassen sich Innovation und Transformation vorantreiben, während gleichzeitig ambitionierte Nachhaltigkeitsziele erreicht werden müssen?
Das Rechenzentrum – als Herzstück digitaler Geschäftsprozesse – erweist sich dabei häufig als größter Engpass. Es verbraucht erhebliche Ressourcen und treibt die Betriebskosten in die Höhe. Angesichts stark steigender Energiepreise und der Tatsache, dass ökologische Verantwortung längst keine Option mehr ist, reicht es nicht mehr aus, den Betrieb lediglich aufrechtzuerhalten. Viele IT-Verantwortliche stellen sich daher die Frage, wie sie eine IT-Infrastruktur aufbauen können, die sowohl zukunftsfähig als auch wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig ist.
Die Antwort liegt nicht in einem einfachen Server-Upgrade, sondern in einer strategischen, ganzheitlichen Transformation. Vier zentrale Säulen spielen dabei eine entscheidende Rolle:
- Hardware der nächsten Generation: Der Umstieg auf Server, die Effizienz neu definieren.
- Optimierte Architektur: Der Wechsel zu agilen, ressourcenschonenden Infrastrukturen wie hyperkonvergenten Systemen.
- Intelligente Nutzungsmodelle: Cloud-ähnliche On-Premises-Ansätze zur Reduzierung von Ressourcen-Verschwendung und zur besseren Kostenkontrolle.
- Strategische Hybrid-Cloud-Integration: Die gezielte Kombination von On-Premises- und Public-Cloud-Umgebungen für mehr Nachhaltigkeit und Agilität.
Dabei geht es nicht nur darum, Alt durch Neu zu ersetzen, sondern die IT grundlegend neu auszurichten – mit Blick auf Effizienz, Nachhaltigkeit und langfristige Kosteneinsparungen. Dieser integrierte Ansatz kann das Rechenzentrum von einem reinen Kostenfaktor zu einem stabilen Fundament für nachhaltiges Wachstum entwickeln.
Server: Der größte Energieverbraucher im Rechenzentrum
Server haben 2025 voraussichtlich fast 50 % des gesamten Energieverbrauchs in Rechenzentren verursacht. Darauf weist unter anderem eine Studie des Borderstep Instituts hin. Diese Zahl macht deutlich, wo der größte Hebel für Effizienzgewinne liegt. Die Phase günstiger Energiepreise ist vorbei: Seit 2020 sind die Energiepreise für Unternehmen in Europa bereits um 66 % gestiegen. Nachhaltigkeit ist damit nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Die Wirkung eines modernen Technologie-Refreshes
Veraltete Serverinfrastrukturen sind nicht nur leistungsschwächer, sondern verbrauchen auch unverhältnismäßig viel Energie. Ein gezielter Technologiewechsel hin zu modernen, energieeffizienten Systemen wie dem PRIMERGY RX2540 M8 kann daher einen spürbaren Unterschied machen:
- Höhere Performance bei besserer Effizienz: Moderne Server sind auf eine deutlich höhere Energieeffizienz ausgelegt. Analysen zeigen, dass PRIMERGY-M8-Modelle bei identischer CPU-Last eine 49 % höhere Performance gegenüber ihren Vorgängern erzielen.
- Verbesserte Konsolidierung: Workloads lassen sich bündeln. Aufgaben, für die zuvor drei ältere Server notwendig waren, können heute von zwei neuen Systemen übernommen werden. Das resultierende Konsolidierungsverhältnis von 1,5:1 reduziert den Platzbedarf im Rechenzentrum deutlich.
- Spürbare Energieeinsparungen: Weniger Hardware bedeutet weniger Stromverbrauch. Zwei PRIMERGY-M8-Server benötigen bei 70 % CPU-Auslastung bis zu 40 % weniger Energie als die drei PRIMERGY-M7-Systeme, die sie ersetzen.
Mehr als Server: Architektur und Nutzungsmodell zusammendenken
Eine nachhaltige Optimierung des Rechenzentrums endet aber nicht bei einzelnen Komponenten. Entscheidend ist ein ganzheitlicher Blick auf Architektur und Betriebsmodell.
1. Hyperkonvergente Infrastrukturen einsetzen
Klassische Drei-Schichten-Architekturen aus Servern, externem Storage und Netzwerk werden zunehmend durch hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) ersetzt. Durch die Zusammenführung von Compute, Storage und Netzwerk in einer integrierten Lösung lassen sich sowohl Platzbedarf als auch Kühlaufwand reduzieren. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch, da dedizierte Storage Area Networks entfallen.
Praxisbeispiel: Der Wechsel von einer klassischen CI-Umgebung zu einer HCI-Lösung mit aktuellen PRIMERGY-M8-Servern kann Einsparungen von bis zu 31 % bei Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Kosten ermöglichen.
2. Nutzungsbasierte Modelle zur Vermeidung von Verschwendung
Überprovisionierung ist ein weit verbreitetes Problem. Sie bindet unnötig Kapital, verursacht laufende Kosten und erhöht den Energieverbrauch. Nutzungsbasierte Infrastrukturmodelle wie uSCALE setzen hier an und dimensionieren IT-Kapazitäten von Beginn an bedarfsgerecht. Unternehmen profitieren unter anderem von:
- dem Verzicht auf Überprovisionierung
- einer höheren Ressourcenauslastung
- schnellerem Zugang zu moderner, energieeffizienter Hardware
- einer verlängerten Nutzung ausgemusterter Systeme durch Refurbishment und Recycling
3. Hybrid Cloud gezielt für mehr Nachhaltigkeit nutzen
Hyperscale-Rechenzentren zeichnen sich häufig durch eine hohe CO₂-Effizienz aus. Gleichzeitig bleibt On-Premises-Infrastruktur für viele Workloads unverzichtbar. Ein strategischer Hybrid-Cloud-Ansatz ermöglicht es, einzelne Anwendungen gezielt in die jeweils nachhaltigste Umgebung zu verlagern und so Performance, Kosten und Umweltwirkung sinnvoll auszubalancieren.
Die Zukunft ist nachhaltig – und effizient
Strengere regulatorische Vorgaben, steigende Energiepreise und der wachsende Bedarf an digitalen Services machen deutlich: Energieeffiziente Rechenzentren sind längst ein unternehmerischer Imperativ. Die Auswirkungen zeigen sich bereits heute in den Betriebskosten.
Durch die Kombination aus integrierten Systemen wie PRIMEFLEX, hocheffizienter Hardware und flexiblen IT-Nutzungsmodellen können Unternehmen ihre digitalen Ziele mit ihren Nachhaltigkeitsambitionen in Einklang bringen – und gleichzeitig die Energiekosten kontrollieren.
Bereit für den Weg zu einem grüneren, schlankeren Rechenzentrum?
Lassen Sie nicht zu, dass veraltete Infrastruktur Ihr Budget belastet und Ihre Nachhaltigkeitsziele ausbremst. Unser umfassendes White Paper bietet einen praxisnahen Leitfaden für ein effizienteres, nachhaltigeres und wirtschaftlicheres Rechenzentrum.
