David Iwaniuk kann auf einen reichen Erfahrungsschatz im Bereich Öffentliche Auftraggeber zurückblicken. So verantwortete er seit seinem Beginn bei Fujitsu im Jahr 2011 unter anderem die Vertriebsaktivitäten in mehreren Bundesländern und trug maßgeblich zur Entwicklung des Public-Sector-Geschäfts bei. Auf diese Basis kann er nun in seiner aktuellen Rolle aufbauen: als Head of Public Sector Germany bei Fsas Technologies.
Wir haben mit David über seine Arbeit in einem gesellschaftlich hochrelevanten Themenfeld und die damit verbundene Verantwortung gesprochen, über seine Vision für die Zukunft der Öffentlichen Verwaltung und darüber, welche Technologien dafür prägend sein werden. Eine Videoaufzeichnung des Interviews finden Sie hier bei YouTube.
Herausforderungen und Chancen im Public Sector
Hallo David. Was bedeutet es für dich, Head of Public Sector Germany zu sein?
David: In erster Linie ist das natürlich eine sehr, sehr große Herausforderung – schließlich bearbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden hochrelevante gesellschaftliche Themen. Außerdem ist es ein maximaler Ansporn, dass wir selbst – als Bürger*innen – wiederum die Kund*innen unserer Kunden sind. Mit jedem Digitalisierungsprojekt verbessern wir ein Stück weit die Öffentliche Verwaltung, mit der wir auch als Privatmensch jeden Tag zu tun haben.
Dabei sehen wir nicht nur den Verwaltungsapparat, sondern einen wirklichen Gestaltungsspielraum. In diesem Zusammenhang ist mir der partnerschaftliche Dialog auf Augenhöhe sehr wichtig; das zeigen auch unsere Geschäftsbeziehung, in denen wir ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner sind. Diese Beziehungen pflegen wir seit mehr als 50 Jahren und ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Wirkung zu erzielen. Wir haben mit unseren Kunden schon viele tolle Konzepte erarbeitet – jetzt geht es an die Umsetzung.
Wo siehst du die größten Herausforderungen im Public Sector?
David: Da gibt es natürlich einige: der gesellschaftliche und demographische Wandel, der Fachkräftemangel, steigende Kosten, knappe Haushalte. Wenn wir uns mit diesen Themen beschäftigen, müssen wir einerseits die Komplexität reduzieren, auf der anderen Seite aber auch die Sicherheit nicht verlieren. Ich denke, das gelingt nur mit technologischer Innovation und bürokratischer Exnovation. Dazu müssen wir alte Strukturen und Prozesse in der Öffentlichen Verwaltung neu bewerten und im schlimmsten – und gleichzeitig besten – Fall auch eliminieren.
Unsere Vision ist es, eine richtungsweise und zukunftsfähige Öffentliche Verwaltung zu haben, die immer Herr der Lage ist und proaktiv handelt. Dabei ist es extrem wichtig, dass wir bei allen Ideen und Initiativen den Menschen und Bürger*innen in den Mittelpunkt stellen.
Technologien und Consulting für den gemeinsamen Erfolg
Welche neuen Technologien werden den Public Sector am stärksten prägen?
David: Es sind nicht alleine die Technologien entscheidend – sondern ihr Einsatz. Es muss immer einen messbaren Mehrwert für Bürger*innen und Behörden geben. Und da gibt es viele Facetten: Es beginnt mit souveränen Infrastrukturen und den entsprechenden Plattformen, die wir der Öffentlichen Verwaltung anbieten – mit einer hohen Fertigungstiefe und nachverfolgbaren Produktionsketten, um wirklich von Souveränität reden zu können. Hybrid IT als solides Rückgrat der Öffentlichen Verwaltung ist ebenfalls ein wichtiges Thema; ebenso die Künstliche Intelligenz, wo wir dann die vermeintlich verschlafene Digitalisierung der letzten 10 Jahre ein Stück weit aufholen können.
Auch das Thema Quantencomputing wird uns neue Lösungsansätze bieten, die wir heute vielleicht noch gar nicht im Sinn haben. Es gibt also noch viele tolle Technologien und unsere Aufgabe ist es, in den Dialog zu kommen und zu sehen, wo wir diese Technologien für einen sichtbaren Mehrwert sinnvoll einsetzen.
Ich stehe dabei immer in enger Abstimmung mit meinem Team. Wir setzen uns strategisch mit den Branchen auseinander: Justiz, innere Sicherheit, Steuer, Healthcare und so weiter. Für jede Branche haben wir spezielle Accountmanager*innen, welche die Strategie und die Innovation für den jeweiligen Bereich und die Öffentliche Verwaltung bearbeiten.
Darüber hinaus haben wir einen großen Consultingapparat. Wir beschränken uns nicht auf „Sell and Forget“, sondern sprechen darüber, wie wir die Themen sinnvoll und zielgerichtet einsetzen. Unsere Consultants verstehen die Fachsprache der Öffentlichen Verwaltung – und können sie auch umsetzen.
Vielen Dank für das Gespräch, David!
Digitalisierung im Dialog
Die Digitalisierung in Deutschland funktioniert nur gemeinsam und im Dialog. Als verlässlicher und souveräner Partner für die Öffentliche Verwaltung tragen wir unseren Teil dazu bei. Sie möchten ein Teil dieses Dialoges sein? Dann vernetzen Sie sich am besten direkt bei LinkedIn mit David und seinem Team. Wir freuen uns auf Sie!