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In den vergangenen zwei Jahren endete nahezu jedes Gespräch, das ich mit europäischen Kunden über KI geführt habe, irgendwann bei derselben Frage. Nicht: „Wie schnell ist sie?“ – auch wenn Performance zweifellos eine entscheidende Rolle spielt. Sondern: „Woher kommt sie, und wer steht dahinter?“

Diese Entwicklung zeigt, worauf es heute wirklich ankommt. Je mehr Unternehmen KI aus der Experimentierphase in den produktiven Einsatz überführen, desto weniger bewerten sie Infrastruktur allein anhand technischer Spezifikationen. Sie möchten nachvollziehen können, woher ihre Systeme stammen, wie sie gefertigt werden und welche Lieferkette dahintersteht. Genau darauf gibt die neue PRIMERGY GX AI Serverfamilie, die wir im Juli vorgestellt haben, eine klare Antwort.

Drei Jahrzehnte Erfahrung

Die GX-Familie ist nicht über Nacht entstanden. Sie ist das jüngste Kapitel einer Geschichte, die vor mehr als 30 Jahren begann – mit der Einführung der ersten PRIMERGY Server im Jahr 1994. Aus derselben Ingenieurstradition gingen 2011 der K Computer und 2020 Fugaku hervor – der leistungsstärkste Supercomputer seiner Zeit. Entwickelt und gefertigt wurden sie alle im Fujitsu-Werk in Kasashima, Japan – genau dort, wo heute auch die GX-Server produziert werden.

Gerade im KI-Zeitalter gewinnt dieses Erbe für mich eine neue Bedeutung, weil es unser Verständnis von Vertrauen verändert. Wenn wir von „Made in Japan“ sprechen, meinen wir kein Herkunftssiegel, das am Ende der Produktion angebracht wird. Gemeint sind mehr als drei Jahrzehnte Fertigungs-Know-how, konsequente Qualitätssicherung und eine transparente Lieferkette – übertragen auf eine neue Generation GPU-nativer Infrastruktur.

Das ist eine bewusste Designentscheidung und keine Reaktion auf aktuelle Schlagzeilen. Von Grund auf souverän. Keine Reaktion auf geopolitische Entwicklungen.

PRIMERGY GX2550 M8s

PRIMERGY GX2550 M8s

Eine Produktfamilie – die passende Plattform für jeden KI-Workload

Mit der GX-Familie haben wir zwei sich ergänzende Systeme vorgestellt, die unterschiedliche Anforderungen entlang der KI-Wertschöpfungskette abdecken.

Der PRIMERGY GX2550 M8s bietet flexible PCIe-GPU-Beschleunigung für Enterprise-KI, Inferenz, Visualisierung, Rendering, Medienverarbeitung, Simulationen und High Performance Computing (HPC). Er wurde so konzipiert, dass Unternehmen ihre KI-Umgebungen von ersten Inferenz-Workloads bis hin zu umfassenden Trainingsszenarien ausbauen können, ohne die zugrunde liegende Infrastruktur austauschen zu müssen.

Der PRIMERGY GX2580 M8s ist unser leistungsstärkster KI-Server. Er basiert auf der NVIDIA HGX B300 8-GPU-Architektur und wurde für das Training großer Sprachmodelle (LLMs), generative KI, KI-Supercluster und wissenschaftliche Simulationen im großen Maßstab entwickelt. Er richtet sich an Unternehmen, die die Grenzen des technisch Machbaren im KI-Bereich weiter verschieben möchten.

Zwei Plattformen, eine Produktfamilie – die passende Lösung, unabhängig davon, ob Sie mit Enterprise-Inferenz beginnen oder eine KI-Infrastruktur im Supercluster-Maßstab aufbauen möchten.

Mehr als GPU-Hardware

Rechenleistung allein erzählt nur einen Teil der Geschichte. Was die GX-Familie zu einer Grundlage für KI-Infrastrukturen und nicht einfach nur zu einem Server macht, ist das Gesamtkonzept: die Integration in das bewährte PRIMERGY-Ökosystem, das Lifecycle-Management mit dem Infrastructure Manager (ISM), die Servicekompetenz unserer europäischen Teams sowie flexible nutzungsbasierte Betriebsmodelle.

Für mich zeigt sich genau hier, was Souveränität in der Praxis bedeutet. Sie ist kein abstraktes Konzept, sondern die Möglichkeit, eine KI-Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben, bei der Sie jederzeit wissen, woher Ihre Systeme stammen, wie sie unterstützt werden und wie sich Ihre Infrastruktur weiterentwickeln lässt – mit deutlich geringerer Abhängigkeit von Hyperscalern.

PRIMERGY GX2580 M8s

PRIMERGY GX2580 M8s

KI nach Ihren eigenen Maßstäben entwickeln

Europa befindet sich an einem entscheidenden Punkt, wenn es darum geht, die eigene KI-Zukunft zu gestalten. Die Unternehmen, mit denen ich spreche, möchten sich nicht zwischen Performance und Vertrauen entscheiden müssen. Mit PRIMERGY GX ist genau das nicht mehr nötig.

Die neue Serverfamilie schafft eine Grundlage, auf der Unternehmen KI nach ihren eigenen Maßstäben entwickeln können – getragen von mehr als 30 Jahren Ingenieurserfahrung und den Menschen, die hinter dieser Technologie stehen.

Made in Japan. Entwickelt für das, was vor uns liegt.

Autor

  • Daniel Klinghammer

    Daniel Klinghammer ist Leiter der strategischen Geschäftseinheit (SBU) „Server Technology“ bei Fsas Technologies, wo er die Strategie und die Markteinführung des PRIMERGY-Serverportfolios in ganz Europa leitet – einschließlich der neuen, in Japan hergestellten GX-KI-Serverfamilie. Mit seinem Hintergrund in den Bereichen Produktmanagement, Geschäftsentwicklung und Markteinführung verfügt er über eine nachweisbare Erfolgsbilanz bei der Definition und Umsetzung internationaler Wachstumsstrategien sowie bei der Unterstützung der dahinter stehenden Teams. Sein Schwerpunkt: zuverlässige Infrastruktur in einen echten Vorteil für europäische Unternehmen zu verwandeln.

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